SICHERHEIT

Sicheres Klettern steht auf dem Manderscheider Burgenklettersteig im Fokus! Alle Etappen setzen Schwindelfreiheit, körperliche Fitness, Kondition und Armkraft voraus. Der Burgenklettersteig darf nur mit persönlicher Sicherheitsausrüstung für Klettersteige, bestehend aus Helm, Klettergurt und Klettersteigset, begangen werden. Zusätzlich werden festes Schuhwerk und Handschuhe empfohlen. Aufgrund der erforderlichen Griffhöhe und Schrittweite an einigen Stellen ist eine Mindestgröße von 1,40m erforderlich.

Der Burgenklettersteig birgt alpine Gefahren und ist nur für Geübte auf eigene Gefahr zu begehen.
Zu jeder Zeit muss mit herabfallenden Steinen gerechnet werden. Ein Helm sowie gegenseitige Rücksichtnahme sind daher unabdingbar. Bei Nässe erhöht sich die Rutschgefahr auf den Felsen. Bei Gewitter darf der Steig nicht betreten werden bzw. ist er auf kürzestem Wege zu verlassen.

Ob eine Etappe für dich geeignet ist, kannst du anhand der Schwierigkeitsgrade einschätzen, die in Buchstaben von A-F, gemäß der Einteilung der sogenannten Schall-Skala, angegeben werden. Die Etappen des Manderscheider Burgenklettersteigs haben Schwierigkeitsgrade von A bis D.

BENUTZUNGSORDNUNG

Bitte beachte auch die Benutzungsordnung für den Burgenklettersteig.

Klettersteige der Kategorie A werden als „leicht“ beschrieben, doch auch diese Klettersteige setzen voraus, dass du trittsicher und schwindelfrei bist. Das Gelände reicht von flach bis steil, Kletterausrüstung ist für ein sicheres Gehen empfohlen. Drahtseile, Eisenklammern und Tritte im Fels erleichtern dir sicheres Klettern.

Klettersteige der Kategorie B gelten als „mäßig schwierig“. Zusätzlich zu Trittsicherheit und Schwindelfreiheit benötigst du gute Kondition sowie Kraft in den Armen und Beinen, um diese Abschnitte sicher zu meistern. Es handelt sich um steileres Felsgelände, dass du nicht ohne Klettersteigausrüstung begehen solltest.

Mit der Kategorie C werden diese Abschnitte als „schwierig“ eingestuft. Hier triffst du auf teilweise sehr steiles Felsgelände, bei der kleine Tritte beim Klettern Unterstützung bieten. Klammern und Stifte, die dir das Klettern erleichtern, können auch weit auseinander liegen und setzen neben Trittsicherheit und Schwindelfreiheit gute Kondition sowie Kraft und Ausdauer in den Armen und Beinen voraus. Auch hier gilt: Kein sicheres Klettern ohne Klettersteigausrüstung!

Diese Abschnitte sind „sehr schwierig“ und die anspruchsvollsten Teilstrecken, die dir entlang des Manderscheider Burgenklettersteiges begegnen werden – Schwindelfreiheit ist an diesen Stellen obligatorisch. Hier erwartet dich senkrechtes, oft auch überhängendes Gelände, dass ausreichend Kraft in den Armen, Händen und Fingern unabdingbar macht. Hier wird deine Kondition noch stärker gefordert als auf weniger schwierigen Abschnitten. Die Abstände zwischen Trittstiften und Drahtseilen sind oft groß. Die Klettersteigausrüstung ist unabdingbar!

Topo Burgenklettersteig

Geh auf Nummer sicher!

Hier kannst du dir die detaillierte Topo des Burgenklettersteigs ansehen. Dort kannst du den Verlauf der einzelnen Etappen sowie die Schwierigkeitsgrade entlang der Abschnitte genau nachvollziehen. Schau dir auch vorab die Namen der Kletterabschnitte an, die zusätzlich mit Nummern versehen sind. Hierbei handelt es sich um Rettungspunkte, die du im Falle eines Notfalles den Rettungsdiensten weitergibst, damit sie dir schnellstmöglich zur Hilfe kommen können. Sicher ist sicher!

Bitte beachte: Der Manderscheider Burgenklettersteig ist ein anspruchsvoller Sportklettersteig, der nicht mit Wanderrouten wie dem Collis-Steilpfad bei Zell, dem Calmont-Klettersteig bei Bremm oder dem Mittelrheinsteig in Boppard zu vergleichen ist. Es handelt sich nicht lediglich um seilversichertes Wandern, sondern um körperlich anspruchsvolles Klettersteiggehen mit alpinem Charakter.